öbu-Praxisseminar: Nachhaltigkeit in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten

Wissenschaftliche Publikation: Mit Hilfe von SMART können Synergien und Trade-Offs zwischen Nachhaltigkeits-Themen analysiert werden

SchaderEtAl_2016_Sustainability

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat mit Hilfe von SMART Synergien und Zielkonflikte zwischen verschiedenen Nachhaltigkeits-Themen und -Dimensionen auf landwirtschaftlicher Produzentenebene (Bauernhöfen) analysiert. Dabei hat sich gezeigt, dass SMART eine geeignete Methode für die Analyse von Zielkonflikten darstellt. Darüber hinaus konnten bedeutende Trade-Offs – vor allem innerhalb der ökologischen Dimension sowie zwischen der ökologischen und ökonomischen Dimension – identifiziert werden. Details zur Studie und zu den Ergebnissen des wissenschaftlichen Projektes entnehmen Sie bitte der wissenschaftlichen Publikation.

Rückblick: Präsentation der SFS und SMART an der Biofach 2016

Biofach 2016

Die SFS war auch dieses Jahr wieder auf der Biofach vertreten und hat SMART in einer eigenen Ausstellerpräsentation einem interessierten Publikum vorgestellt. Dabei wurde die Präsentation zusammen mit der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) und deren Instrument RISE, das seit den 90er Jahren erfolgreich in der Landwirtschaftsberatung verwendet wird, gestaltet.

Strategische Partnerschaft für massgeschneiderte Nachhaltigkeitsbewertungen im Lebensmittelsektor

Die Teams von HAFL, FiBL und SFS.
Massgeschneiderte Nachhaltigkeitslösungen aus einer Hand – ein neues Angebot für Kunden der Agrar- und Lebensmittelbranche. Dafür haben die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Sustainable Food Systems GmbH (SFS) eine strategische Partnerschaft geschlossen.

Die schon seit einigen Jahren bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der HAFL und dem FiBL wurde zu einer strategischen Partnerschaft ausgebaut und um die SFS als Wirtschaftspartner erweitert. Ziel ist dabei die Forschung und Entwicklung von praxisgerechten Tools für Nachhaltigkeitsanalysen gemeinsam voranzutreiben und den Wissensaufbau und -austausch zwischen Forschung und Praxis zu stärken.

Wer profitiert von dem neuen Angebot?

      • Landwirte und Lebensmittelunternehmen erhalten eine objektive Einschätzung ihrer eigenen Nachhaltigkeitsleistungen, können diese so effizient optimieren und ansprechend kommunizieren.
      • Verbände, staatliche Stellen und andere Interessierte erhalten verlässliche Aussagen über die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten, können Betriebe, Unternehmen und Produktionssysteme miteinander vergleichen und zielgerichtete Beratung und Fördermassnahmen anbieten.

Akteure der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft profitieren durch diese Zusammenarbeit von der langjährigen Kompetenz und den optimal aufeinander abgestimmten Instrumenten und Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung aller drei Partner. Die HAFL bringt ihr Instrument RISE, das seit den 90er Jahren sehr erfolgreich in der Landwirtschaftsberatung eingesetzt wird, in die Partnerschaft mit ein. Das FiBL und die SFS steuern die seit zwei Jahren am Markt erprobte Bewertungsmethode SMART bei. Die gemeinsamen Dienstleistungen der drei Partner reichen damit von Forschung und Entwicklung über individuelle Analyse und Beratung bis hin zu externer Bewertung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen.

Rückblick: Biofach Kongress „Wie Nachhaltigkeit gemessen und kommuniziert werden kann“

BioFachNachhaltigkeitMessen

Am 12. Februar diskutierte Moritz Teriete als Podiumsteilnehmer zum Thema „Wie Nachhaltigkeit gemessen und kommuniziert werden kann“ auf dem Biofach Kongress 2015. Neben SMART wurden der BNN Nachhaltigkeitsmonitor, das Siegel „Nachhaltiger Wirtschaften“ vom ZNU sowie das Public Goods Tool vom Organic Research Center als Ansätze zur Nachhaltigkeitsmessung im Lebensmittelbereich vorgestellt. Außerdem stellten Gerd Beilke von der Allos GmbH, Paul Söbbeke von der Söbbeke Molkerei, sowie Sascha Damaschun Bodan ihre Praxiserfahrungen mit den verschiedenen Instrumenten vor. Das derzeit enorme Interesse am Thema Nachhaltigkeitsmessung und Bewertung zeigte sich nicht nur an dem restlos gefüllten Raum mit über 150 Besuchern, sondern auch an den zahlreichen Fragen aus dem Publikum im Anschluss an die Veranstaltung.

SFS und SMART auf der Biofach 2015

biofach-logo_2015

Die Sustainable Food Systems GmbH stellt SMART, ihr Instrument zur Nachhaltigkeitsbewertung auf der Biofach 2015 in Nürnberg vor. Wir würden uns freuen, Sie bei den folgenden Veranstaltungen im Rahmen des Biofach Kongresses begrüßen zu können:

„Wie Nachhaltigkeit gemessen und kommuniziert werden kann“

„Expedition zum Gemeinwohl“