SMART-Farm Ergebnisse aus dem Uniseco Projekt

Wie können Biodiversität und Wasserqualität verbessert werden, ohne signifikante negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Resilienz von landwirtschaftlichen Betrieben zu erzeugen?🌱💶

Interessante Ergebnisse des Uniseco-Projekts verdeutlichen die Abhängigkeit zwischen agro-ökologischen Praktiken und Landbesitz.

Die Fallstudie fand im Landkreis Nienburg in Niedersachsen statt, wo Biodiversitätsverlust und Wasserverschmutzung durch hochintensive (Vieh-)Landwirtschaft und hohe Bodenpreise die größten Herausforderungen für die Nachhaltigkeit darstellen.

Die Bewertung der Nachhaltigkeit der Betriebe auf der Grundlage des SMART-Farm-Tools zeigte, dass die Betriebe in diesem Gebiet ein hohes Maß an sozialem Wohlergehen und wirtschaftlicher Belastbarkeit aufweisen. Die Umweltintegrität und insbesondere die Ergebnisse Biodiversitätsindikatoren sind jedoch unterdurchschnittlich.

Die Forscher fanden heraus, dass der Aspekt des Landbesitzes die Nachhaltigkeit der Betriebe wesentlich bestimmt, da ein großer Teil des Landes von den Bauern ohne gesicherte langfristige Zugangsrechte gepachtet wird, die Bodenpreise extrem hoch sind und die Umsetzung agro-ökologischer Praktiken Berichten zufolge von den Landbesitzern eingeschränkt wird.

Die Forscher empfehlen, Policies zu entwickeln, die sich mit den Haupthindernissen des Übergangs zu mehr agro-ökologischer Landwirtschaft befassen, zu denen Letztere gehören.